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Jugendpastoral und Jugend(verbands)arbeit zu vernachlässigen ist fahrlässig. Insbesondere nach über zwei Jahren Corona-Pandemie, unter der Kinder und Jugendliche in besonderem Maße zurücksteckten, brauchen sie dringlichst eine intensive Unterstützung.

Eine Vernachlässigung der Jugendpastoral und Jugend(verbands)arbeit schadet nicht nur dem Ansehen und der Zukunft des Erzbistums Berlin, sondern vor allem der Glaubens- und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Diese brauchen vielfältige Räume innerhalb ihrer Pfarrei, in denen sie individuelle Zugänge zu ihrem Glauben sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Glaubenserfahrungen machen können. Eben diese Räume und Zugänge sind mit der aktuellen personellen Situation in den pastoralen Räumen und Pfarreien nur spärlich gegeben. Es braucht dringend einen Neuanfang in der Jugendseelsorge des Erzbistums Berlin!

Seit Oktober 2021 ist die Leitung der Diözesanjugendseelsorge unbesetzt. Durch Stellenwechsel oder eigene Kündigungen von Mitarbeiter*innen sind in deren Folge weitere offene Stellen hinzugekommen. Wichtige Aufgaben, Projekte und Veranstaltungen bleiben unbearbeitet. So ruht beispielsweise die Arbeit der Jugendkirche seit Herbst 2021 auf unbestimmte Zeit, große bistumsweite Veranstaltungen für Jugendliche finden seit Jahren nicht mehr statt, während sich Jugendliche und junge Menschen regelmäßig sowohl spirituelle Veranstaltungen als auch Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Erleben von Gemeinschaft wünschen.

Außerdem fehlt eine Fachbegleitung von Hauptberuflichen in den Pfarreien und pastoralen Räumen völlig. Die Jugendpastoral ist ein wichtiger Auftrag der Kirche und hat Teil an ihrer Sendung. Sie steht für eine Kirche mit Zukunft, in der der Glaube gelebt und die Belange junger Menschen gestalterisch, weltoffen und visionär gefördert werden.

Jugendpastoral und Jugend(verbands)arbeit müssen endlich wieder den Stellenwert als zentrales Querschnittsfeld in der Pastoral des Erzbistums bekommen, den sie verdienen und der für eine zukunftsfähige Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern notwendig ist. Dafür braucht es qualifizierte, professionelle hauptberufliche und hauptamtliche Mitarbeitende.

Wir fordern deshalb

  • einen angemessenen und klaren Stellenanteil für Kinder- und Jugendpastoral in jeder Pfarrei des Erzbistums
  • eine zügige Neubesetzung von offenen Stellen in der diözesanen Jugendseelsorge spätestens bis Ende 2022
  • eine echte Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen an der Perspektiventwicklung der Jugendseelsorge in unserem Bistum
  • ein klares Bekenntnis zur Jugendseelsorge und Jugend(verbands)arbeit durch die Bistumsleitung

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