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Prävention von sex. Gewalt und Kindeswohlgefährdung

Kinder und Jugendliche brauchen die Wertschätzung und bedingungslose Anerkennung als wertvolle Menschen. Sie brauchen eine Familie, eine Gemeinschaft, die ihnen Sicherheit und Schutz bietet, die Erfüllung körperlicher Grundbedürfnisse, Anregungen zu Spiel und Leistung, sie müssen sich selbst verwirklichen und Einfluss nehmen können.

In der katholischen Kinder- und Jugendarbeit wollen die Jugendverbände, Dekanate und Gemeinden Lebensräume bieten, in denen diese Grundbedürfnisse selbstverständlich ihren Platz haben. Die Jugendverbandsarbeit kann viel tun, um sich der verantwortungsvollen Aufgabe umfassend zu stellen, Kinder und Jugendliche in ihrem Arbeitsfeld möglichst wirksam zu schützen und Verbandsarbeit für potentielle Täter unattraktiv zu machen.

Dies ist möglich, wenn:



  • ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine klare Haltungen einnehmen,

  • diese ausreichende Informationen über (sexuelle) Gewalt und Täterstrategien besitzen,
  • 
Rahmenbedingungen in ihrem Einflussbereich schaffen oder umsetzen, die (sexuelle) Gewalt verhindern,

  • Sexualität nicht tabuisiert,

  • mit Kindern und Jugendlichen präventiv gearbeitet,
  • 
über Vorgehen im Verdachts- oder Notfall im Team gesprochen wird und

  • kompetente Fachleute aus Beratungsstellen bekannt sind und einbezogen werden.

Ein konkretes Präventionskonzept gegen sexualisierte Gewalt wurde von der Diözesanversammlung 2011 beschlossen und auf der Diözesanversammlung 2014 aktualisiert. Zum Präventionskonzept gehört der Verhaltenskodex, den wir regelmäßig an die Anforderungen unserer Arbeit anpassen und aktualisieren und der Verfahrensweg bei sex. Übergriff und sex. Missbrauch.
Kontaktpersonen in Fragen von Prävention und (Verdachts-)Fällen sind:

Isabell Wollenweber (Diözesanvorsitzende), Andreas Matschoß (Referent zur Unterstützung der Jugendverbände in Schulung und Entwicklung von Spiritualität)

Ansprechperson im Erzbistum Berlin

für Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker, Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst:

Rita Viernickel, Ahornallee 33, 14050 Berlin
, Tel.: (030) 204 5483 -26,

Für das Referat "Sexualpädagogik und Prävention sexualisierter Gewalt" im Erzbistum Berlin ist Ansprechpartnerin Rebekka Schuppert, Waldemarstr. 8-10, 10999 Berlin, Tel.: (030) 756 903-47

Katholisches Netzwerk Kinderschutz

Der BDKJ ist Gründungsmitglied im Katholischen Netzwerk Kinderschutz im Erzbistum Berlin, das sich zum Ziel gesetzt hat, Prävention von sexueller Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung in den Angeboten, Diensten und Einrichtungen der katholischen Kirche im Erzbistum Berlin zu fördern, Transparenz im Erkennen, Einschätzen und Handeln herzustellen und Empfehlungen zum Kinderschutz zu erarbeiten.

Hilfeportal und Hilfetelefon Sexueller MIssbrauch

0800-22 55 530 (kostenfrei & anonym)

Weitere Informationen finden sich auch auf der Seite des BDKJ Bundesverbandes.